Heute wird der neue Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung dem Kabinett vorgelegt. Danach ist das Armutsrisiko in Deutschland wieder leicht gestiegen - besonders für Arbeitslose und Alleinerziehende. Leittragende sind wieder mal die Kinder, denn der Bericht zeigt auch: Wer an der Armutsgrenze lebt, hat weniger Bildungschancen. Erschreckend ist, dass die Bundesregierung als Verfasser des Berichts keine Lösungen für das Problem nennt! Und so lange die Politik nicht angemessen handelt, werden wir nicht müde, unsere Forderungen immer wieder lautstark zu äußern. Denn eine mangelhafte Bildung als Folge der Armut ist spürbar und kostet unserer Einschätzung nach die Gesellschaft langfristig viel Geld, da hier die nächste Generation von weniger gebildeten, weniger aktiv handelnden, weniger gesunden und weniger selbstbewussten Erwachsenen heranwächst. Wir von der Berliner Kinderhilfe Schutzengel fordern daher bessere Strategien in der Bekämpfung von Armut in Deutschland. Wir fordern gleiche Bildungschancen für alle Kinder durch kostenlose Nachhilfe sowie besser ausgebildetes pädagogisches Personal in Kindergärten und Schulen. Wir wünschen uns kostenlose Mahlzeiten in den Schulen. Wir erwarten ein flächendeckendes Angebot von kostenlosen Nachmittagsangeboten für alle Kinder – unabhängig vom Einkommen der Eltern. Alle Kinder sollen zusammen spielen, lernen und Sport treiben dürfen. Damit Stigmatisierung vermieden wird, Ausgrenzung keine Chance hat und der Gemeinschaftssinn gestärkt wird!
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